Archiv für April 2012

Audiomitschnitt zur Veranstaltung vom 20. April 2012

Die Veranstaltung: Anspruch, Einspruch, Widerspruch mit dem Antifaschistischen Frauenblock Leipzig (AFBL) am 20. April kann nun auch per Audiomitschnitt nachgehört werden.

Veranstaltung: Anspruch, Einspruch, Widerspruch anhören

Die Veranstaltung soll einen Ansoß zur Selbstreflexion von feministischen und antisexistischen Praxen der radikalen Linken, geben. Mit der Veranstaltung wollen wir auch unsere Position verdeutlichen, dass es wichtig ist feministische und antisexistische Positionen innerhalb einer linksradikalen Gesellschaftskritik stark zu machen.

Den Burschentag in Eisenach zum Desaster machen! Zweite Phase – Der Countdown läuft

Die Proteste und Aktivitäten gegen den Burschentag der Deutschen Burschenschaft in Eisenach gehen in die Zweite Phase:

Wir rufen mit dem Bündnis Gegen Burschentage zu einer antifaschistischen und feministischen Demonstration in Eisenach auf. Wie letztes Jahr werden wir wieder eine gemeinsame Busfahrt nach Eisenach und Mobilisierungsveranstaltungen in Marburg sowie in anderen Städten organisieren. Achtet auf weitere Infos!!!

Weitere Infos, findet ihr auf dem Mobi-Blog: Gegen Burschentage

Samstag, 2.6.2012 | 14.30 Uhr | Marktplatz Eisenach

Zweite Phase – Der Countdown läuft

Seit dem Mauerfall findet in Eisenach jährlich der Burschentag der Deutschen Burschenschaft (DB) statt. Dazu treffen sich Hunderte Burschenschafter aus Deutschland und Österreich auf der Wartburg. Der historische Bezug, den sie damit herstellen, ist das Wartburgfest 1817, auf dem zwei Jahre nach der Gründung der Urburschenschaft die frühen Burschenschaften zusammenkamen. Sie gaben sich hier nicht nur ein nationalpolitisches Programm, sondern verbrannten auch mit antifranzösischer, antiaufklärerischer und antijüdischer Stoßrichtung Bücher: unter anderem den Code Civil, der die Gleichstellung der Bürger festschrieb und eine Schrift des deutsch-jüdischen Schriftstellers Saul Ascher, die vor den Gefahren eines übersteigerten Deutschtums warnte. Weiter im Aufruf lesen!

Veranstaltung: Anspruch, Einspruch, Widerspruch

Am 20. April laden wir zu einer Veranstaltung mit dem Antifaschistischen Frauenblock Leipzig ein:

Anspruch, Einspruch, Widerspruch

Warum wird das Thema Feminismus in weiten Teilen der Linken nach wie vor mit spitzen Fingern angefasst? Wieso bleibt ein antisexistischer Anspruch oft inhaltsleer, sobald es über konkrete Übergriffe hinausgeht? Und warum treten in Auseinandersetzungen mit Sexismus immer wieder antifeministische Stereotypenbilder auf den Plan?

Die üblichen Reaktionsweisen von Wortlosigkeit bis Polemik auf antisexistische und feministische Texte und Interventionen zeigen zumindest etwas sehr deutlich: es wird Zeit, dass die ganze Sache mal auf den Tisch kommt. Wir wollen, um der allgemeinen Sprachlosigkeit etwas entgegenzusetzen, unsere Einschätzung des Status Quo von Feminismus und die Präsenz von Antifeminismus in der Linken vorstellen und mit euch diskutieren.

Freitag, 20. April // 19:00 Uhr // Havanna8 (Lahntor 2)

Solidarität mit dem IVI in Frankfurt/Main!

Das IVI in Frankfurt/Main ist Räumungsbedroht

Seit 2003 ist das Universitäts-Gebäude, das Institut für vergleichende Irrelevanz (IVI), im Kettenhofweg 130 in Frankfurt besetzt. Hintergrund der Besetzung waren die Proteste gegen die Kürzungen im Bildungs- und Sozialbereich durch die Landesregierung. Das IVI wurde aus den Protesten zu einem Zentrum, wo Vernetzung und Austausch zwischen den damaligen Protestierenden stattfand. Mittlerweile ist das IVI bei weitem mehr: ein selbstorganisierter Raum, in dem kritisches Denken und Handeln ausprobiert und reflektiert werden kann. Nun ist das IVI, durch die lang anhaltenden Stadtumstruktuierungen in Frankfurt räumungsbedroht. Die Goethe-Univerisität möchte das Gebäude an die Franconofort AG verkaufen. Der Verkauf soll im Sommer abgeschlossen sein.

Wenn Räumung, dann Bambule!

Wir solidarisieren uns mit dem IVI und mit den Aktivist_innen, die dazu beitragen, dass das IVI nicht kampflos aufgegeben wird. In den alltäglichen gesellschaftlichen Zuständen, wie beispielsweise kapitalistischer Verwertungslogik und heterosexistischer Kackscheisse, ist das IVI ein Ort, um diesen Zuständen durch Reflexion und politischer Organisation zu begegnen und vor allem zu bekämpfen. Das soll auch weiterhin so bleiben – in Frankfurt und anderswo!

Achtet auf weitere Infos:
http://ivi.copyriot.com/ und http://weloveivi.wordpress.com/

Antifaschistische Demonstration in Lollar

Unter dem Motto: Das Problem heißt Rassismus. Antifaschistisch denken, handeln, leben mobilisiert die Antifa R4 Gießen am 14.04 nach Lollar. Auch wir werden uns an der Demonstration beteiligen und rufen zu einer gemeinsamen Anreise aus Marburg auf. Zugtreffpunkt: 10.30h Hbf.

Ende letzten und Anfang diesen Jahres tauchten im Kreis Gießen und Marburg Nazi-Schmierereien auf. In mehreren Orten rund um Allendorf / Lumda, Rabenau und Lollar sowie Ebsdorf und Weimar wurden Friedhöfe mit Naziparolen und -symbolen beschmiert und teilweise Gräber beschädigt. Bereits seit mehreren Jahren, sind in dieser Region immer wieder Naziaufkleber und -sprühereien zu sehen. Weiter im Aufruf

Demo: 14.4.2012 in Lollar (bei Gießen), Bahnhof 11 Uhr.

Infoveranstaltungen zur Demonstration:
Dienstag 10.4. In Marburg im Cafe am Grün um 20.30 Uhr
Donnerstag 12.4. Im Infoladen Giessen ab 20 Uhr

M31 Rückblick

Auf der bundesweiten Demonstration in Frankfurt/Main im Rahmen des antikapitalistischen Aktionstages “M31″ haben 6000 Menschen gegen die neoliberale und autoritäre Krisenpolitik der EU demonstriert. Zeitgleich fanden in über dreißig europäischen Städten Demonstrationen und Besetzungen statt, u. a. in Madrid, Athen, Mailand, Zagreb, Wien, Uetrecht, Moskau und Kiew. Weiter Lesen

In Frankfurt/Main gab es rund um die zentrale Demonstration mit 6.000 Menschen heftige Auseinandersetzungen mit den Bullen und massive Sachbeschädigungen. Die Bullen sprechen von über einer Million Euro Sachschaden. Die Folge der Bullengewalt sind unter anderem mehr als 450 Festnahmen und über 150 Verletzte. Weiter Lesen

Aufgrund der Repression empfiehlt die Rote Hilfe Frankfurt/Main von seinem Aussageverweigerungsrecht gebrauch zu machen. Als Beschuldigte*r einer Straftat sowieso, aber auch als Zeuge, müsst ihr bei der Polizei nicht erscheinen. Solltet ihr im Zusammenhang mit M31 Post von Polizei und Staatsanwaltschaft bekommen, geht nicht hin, sondern meldet euch lieber bei der Roten Hilfe in Frankfurt/Main oder in Marburg bei der Bunten Hilfe.