Archiv für Januar 2011

B.A.S.H. auf neuer Seite

Aktuelle B.A.S.H.-Informationen zu Veranstaltungen, Aktionen, sowie auch zu dem diesjährigen Antifa-Camp, nun auf der neuen Seite des Bündnises antifaschistischer Gruppen Hessen (B.A.S.H.).

>>> Bündnis antifaschistischer Gruppen Hessen <<<

Veranstaltungshinweise

>>> Film und Vortrag zum Thema Abtreibungsrechte

Montag, den 24. Januar im Trauma Kino, Uhrzeit noch nicht bekannt
Presented by Autonomes FrauenLesben Referat Marburg

>>> Podiumsdiskussion zu Hürden und Perspektiven feministischer Mädchenprojekte

Wie kann Mädchenarbeit politisch sein, wenn die Angebote der Multiplikatorinnen bei Schminktipps stehen bleiben? Wie kann Feminismus für Mädchen interessant sein? Wie kann Geschlechtersenisbilität in Schulen hergestellt werden? Zu diesen und weiteren Fragen veranstalten wir eine Podiumsdiskussion, bei der wir gemeinsam mit Pädagog_innen, Studierenden, Didaktiker_innen und Multiplikatorinnen aus der außerschulischen Jugendbildung darüber nachdenken und reden wollen.

Dienstag, 18. Januar um 20:00 Uhr im Cafe Trauma

ZeitLupe Nr. 3 erschienen

ZeitLupe Nr. 3 ist erschienen! Auch online lesbar und dort erfährt mensch mit der Grundlage eines exklusiven Interviews mit dem 1. Vorsitzenden des Väteraufbruch für Kinder Marburg e.V., Wissenswertes über die Väterbewegung und die Kritik der Autor_innen am Phänomen Väteraufbruch. Außerdem in der 3. Ausgabe der ZeitLupe:

- ein Porträt des Christus-Treff Marburg
- eine aktuelle Analyse des Coburger Convent
- ein Bericht über den Gießener Protest gegen eine „Vertriebenen“-Veranstaltung
- u.v.m.

>>> Online lesen!
>>> Zeitgeschichtliche Dokumentationsstelle Marburg e.V.

Antifa Demo in Offenbach

Gegen Nazis, Rechtspopulismus und Fundamentalismus – den antifaschistischen Widerstand organisieren – turn left!

Spätestens seit dem Naziaufmarsch, den die hessische NPD im Dezember 2007 in Offenbach durchführte, sind die bereits vorher existenten Nazi-Strukturen nicht mehr zu leugnen. Stadtteile wie Bürgel sind geprägt von Nazi-Stickern und faschistischen Schmierereien. Klamottenmarken aus dem neonazistischen Spektrum wie »Consdaple« und »Thor Steinar« werden selbstbewusst zur Schau gestellt und in der Öffentlichkeit getragen. Während Fußballspielen der Kickers Offenbach treten Neonazis offen auf; rassistische und antisemitische Pöbeleien sind im Fan-Block an der Tagesordnung. Das mittlerweile geschlossene Bekleidungsgeschäft »Wayward Streetwear«, dessen Inhaber in den 90er Jahren ein Geschäft für CDs mit nationalsozialistischen Inhalten betrieb, hatte bis zuletzt nicht nur »Thor Steinar« im Sortiment, sondern bot auf Nachfrage unter der Ladentheke auch verbotene T-Shirts an. Im Sommer letzten Jahres wurde ein vermeintlicher Antifaschist von drei Neonazis aus dem Umfeld der so genannten »Autonomen Nationalisten« wegen seiner politischen Gesinnung angegriffen und verletzt. Das alles macht vor allem eines deutlich: Die Neoanzis fühlen sich in Offenbach wohl und haben kaum mit Widerspruch oder Gegenwehr innerhalb der Bevölkerung zu rechnen. Während in benachbarten Städten eine mehr oder weniger mobilisierungsfähige Linke existiert, sehen sich die Offenbacher Neonazis bei ihren öffentlichen Auftritten wohl eher selten mit direktem antifaschistischen Widerstand konfrontiert. Es ist daher kaum verwunderlich, dass sich die FaschistInnen in Offenbach und Umgebung sicher fühlen und durch die Verwendung einschlägiger Nazi-Symbole offen ihre Weltanschauung propagieren. Weiter im Aufruf

Antifa-Demo | 22.01.2011 | 15 Uhr | Offenbach Marktplatz |