Veranstaltung: Kritik und Wirkungsweise der Extremismustheorie

Veranstaltung zu Kritik und Wirkungsweise der Extremismustheorie

„Wir sind unpolitisch und wollen weder rechts noch links!“ oder „Mit Extremisten wollen wir nichts zu tun haben.“

Solche oder ähnliche Aussagen sind im politischen Geschehen des Öfteren zu vernehmen, insbesondere wenn es um gesellschaftlichen Protest geht. Doch was steckt eigentlich hinter der Rede vom Extremismus? Was bedeutet es, wenn im Zuge von Bildungsprotesten „nicht mit Extremisten“ zusammengearbeitet werden will?

Da wir der Meinung sind, dass Proteste nicht unpolitisch sein können und das Zusammenfassen von gänzlich unterschiedlichen Dingen wie „Rechtsextremismus“, „Linksextremismus“ und „Islamismus“ lediglich eine Strategie zur Bewahrung des Status Quo darstellt, wollen wir uns der Kritik der sogenannten Extremismustheorie widmen.

Dieses hat aktuellen Anlass, denn sowohl vom Verfassungsschutz als auch von der Bundesregierung werden Gleichsetzungen von sich als links verstehenden Menschen mit Nazis theoretisch und praktisch vorangetrieben, so z.B. im Vorhaben Gelder, die ursprünglich zur Bekämpfung der extremen Rechten gedacht waren, nun auch gegen „Linksextremismus“ einzusetzten.

Wir wollen mit dieser Veranstaltung die theoretischen Wurzeln sowie die alltägliche Anwendung der Extremismustheorie und die daraus resultierende Problematik darstellen.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 08. Juni, 20:00 Uhr im Hörsaalgebäude, Raum 204 statt.