Archiv für Mai 2010

Veranstaltung: Kritik und Wirkungsweise der Extremismustheorie

Veranstaltung zu Kritik und Wirkungsweise der Extremismustheorie

„Wir sind unpolitisch und wollen weder rechts noch links!“ oder „Mit Extremisten wollen wir nichts zu tun haben.“

Solche oder ähnliche Aussagen sind im politischen Geschehen des Öfteren zu vernehmen, insbesondere wenn es um gesellschaftlichen Protest geht. Doch was steckt eigentlich hinter der Rede vom Extremismus? Was bedeutet es, wenn im Zuge von Bildungsprotesten „nicht mit Extremisten“ zusammengearbeitet werden will?

Da wir der Meinung sind, dass Proteste nicht unpolitisch sein können und das Zusammenfassen von gänzlich unterschiedlichen Dingen wie „Rechtsextremismus“, „Linksextremismus“ und „Islamismus“ lediglich eine Strategie zur Bewahrung des Status Quo darstellt, wollen wir uns der Kritik der sogenannten Extremismustheorie widmen.

Dieses hat aktuellen Anlass, denn sowohl vom Verfassungsschutz als auch von der Bundesregierung werden Gleichsetzungen von sich als links verstehenden Menschen mit Nazis theoretisch und praktisch vorangetrieben, so z.B. im Vorhaben Gelder, die ursprünglich zur Bekämpfung der extremen Rechten gedacht waren, nun auch gegen „Linksextremismus“ einzusetzten.

Wir wollen mit dieser Veranstaltung die theoretischen Wurzeln sowie die alltägliche Anwendung der Extremismustheorie und die daraus resultierende Problematik darstellen.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 08. Juni, 20:00 Uhr im Hörsaalgebäude, Raum 204 statt.

Jubel, Trouble, Heiterkeit- Feiern ohne Fans und Füxe

In diesem Jahr feiern das selbstverwaltete linke Studiwohnheim Bettenhaus, das antifaschistische Netzwerk Stressmob, das linke Kneipenkollektiv Havanna Acht und das Autonome FrauenLesbenReferat im AStA Marburg ihr Jubiläum. Uns verbindet das gemeinsame Verständnis, dass Sexismus, Faschismus, Nationalismus, Kapitalismus und Antisemitismus zu Hause, in der Kneipe, in der Uni und überall sonst bekämpft werden sollen.
Gemeinsam anders feiern!
Mit diesem Verständnis wollen wir das Jubiläum feiern. Wir verstehen uns als politische Projekte und unsere Feier als einen Raum, in dem wir versuchen, gegen rassistisches, sexistisches, homophobes und anderes diskriminierendes Verhalten aktiv vorzugehen. Das können wir natürlich nicht alleine, sondern brauchen alle menschen, die mitfeiern.
Weitere Infos

Coburger Convent

Hier unser Beitrag zur Demonstration gegen den Coburger Convent:
>>pdf-download

liberal – national – scheißegal

Vom 18. bis 20. Juni wird in Marburg der Burschentag der »Neuen Deutschen Burschenschaft« stattfinden. Die NDB ist eine Abspaltung des extrem rechten Dachverbands der »Deutschen Burschenschaft«, die immer wieder mit Kontakten zur NPD auf sich aufmerksam macht. Zwar handelt es sich bei der NDB nicht um Neonazis, deutschnational, sexistisch und elitär sind sie trotzdem unterwegs. Dem gilt es etwas entgegen zu setzen und dem Burschentag eine klare Absage zu erteilen. Weitere Infos folgen demnächst hier und anderswo → achtet auf Ankündigungen.

Heraus gegen den Coburger Convent! Studentenverbindungen auflösen!

Gegen den CC!Über Pfingsten findet in Coburg das jährliche Verbandstreffen des Coburger Convents statt. Der Coburger Convent (CC) ist der Dachverband von verschiedenen Turnerschaften und Landsmannschaften aus ganz Deutschland (und Österreich), welche ausnahmslos farbentragend (also uniformiert) und pflichtschlagend sind. Auch in Marburg sind sechs Verbindungen im CC organisiert, der Wahlspruch des Verbandes lautet „Ehre-Freiheit-Freundschaft-Vaterland“.

Neben den offiziellen Verbandsgeschäften wird es an Pfingsten in Coburg verschiedenene „Wir-gedenken-unseren-Toten-aus-den-Weltkriegen“-Rituale sowie – als Gipfel des deutsch-nationalen Ekels – einen nächtlichen Fackelmarsch mit Marschmusik und Deutschland-Hymne geben.

Grund genug also die Proteste der Coburger Antifaschist_innen zu unterstützen und einen Ausflug nach Nordbayern zu unternehmen.

>> Die Mobi-Seite gegen den Pfingskongress
>> Facts über den CC
>> Reader zum Marburger Verbindungswesen
>> Zeitung „Verbindungen kappen“ aus Marburg

2. Antifa – Camp in Hessen

Vom 14. bis zum 18. Juli 2010 organisiert das BASH zusammen mit der Jugendantifa Frankfurt das zweite Antifa-Camp in Hessen.
Anmeldungen sind ab sofort möglich. Alles weitere dazu findet ihr auf dieser Ersatzseite (es gab Serverprobleme).
Dort lässt sich auch das vorläufige Programm finden.