Archiv für Oktober 2009

Vamos! Für die Freiräume

In linken Zusammenhängen ist oft von „Freiräumen“ die Rede. Wir bewegen uns in diesen Räumen, sie geben uns Infrastruktur, ein Raum in dem wir uns austauschen können. Jedoch was bedeutet es solche Freiräume im Kapitalismus zu haben und zu nutzen? Welche Möglichkeiten und Grenzen liegen in Freiräumen? Was bedeutet der Anspruch auf so genannte Freiräume? Wie werden sie inhaltlich gefüllt? Welche Probleme gibt es dabei? Wo können sich linkspolitische Freiräume gesellschaftlich verorten? Warum lohnt es sich für sie zu kämpfen? – Viele Fragen über die wir gerne mit euch möglichst kontrovers diskutieren möchten.

In einer ersten Veranstaltung wollen wir zu einer Diskussion anregen, die sich einerseits also darum drehen soll, wie sich Freiräume gesellschaftlich, gegenüber dem Staat und innerhalb kapitalistischer Verhältnisse verorten können und andererseits welche inhaltlichen Positionierungen sind innerhalb linker Zusammenhänge wichtig, um diese Räume zu füllen. In der zweiten Veranstaltung wollen wir expliziter auf die Relevanz und Ausrichtung von antisexistischen Räume eingehen und welche Praxis daraus resultieren kann. Das wollen wir mit euch diskutieren und einen Austausch der verschiedenen Projekten und Räumen ermöglichen.

Vamos! Für die Freiräume: Veranstaltung in Marburg / Rakete in Bettenhaus / Emil-Mannkopff-Straße 6

Samstag, 31. Oktober//20.00 Uhr//Diskussionsveranstaltung mit „Hände hoch – Haus her!“ aus Erfurt und der Initiative „Faites votre Jeu“ aus Frankfurt/Main

Freitag, 18 Dezember 2009//18.00 Uhr//Diskussionsveranstaltung mit antisexistischen Initiativen aus verschiedenen Städten//21.00 Uhr Konzert mit „Conexion musical“ aus Berlin, anschl. Party.

Freundeskreis Videoclips: Interviews und Demo

Am 26. September 2009 zogen ca. 300 Abtreibungsgegner_innen, christliche Fundamentalist_innen und selbsternannte Lebensschützer schwarz gekleidet und weiße Kreuze tragend durch Berlin und forderten ein generelles Verbot von Abtreibungen.

Entsprechend bunt war der Protest von antifaschistischen, feministischen, queeren und zivilgesellschaftlichen Gruppen auf der Gegenkundgebung. Das Bündnis rief mit dem Motto „1000 Kreuze in die Spree“ dazu auf, dem Schweigemarsch der Abtreibungsgegner_innen laut und mit vielfältigen Aktionen entgegenzutreten. Mehr Infos plus Video!

Antifa Café am 18. Oktober (Achtung, Termin korrigiert)


Aus Rücksicht auf die alternative Orientierungseinheit haben wir das Antifa Café um eine Woche verschoben.
Neuer Termin ist der 18. Oktober.
Das Antifa Café ist offen für alle Interessierten. Bei Café, Tee, Kuchen oder Bier könnt ihr euch hier mit Gleichgesinnten über Antifaschismus und anderes austauschen.
Das Antifa Café versteht sich als offener Raum. Gerade wenn ihr neu in Marburg seid, aber auch wenn ihr aus einem anderen Grund noch niemanden dort kennt: scheut euch nicht uns anzusprechen!


Antifa Café
Sonntag 18. Oktober, 16:30
HavannaAcht, Lahntor 2