Archiv für Juli 2008

No Peace with Sexism / AS.ISM 3

AS.ISM 3 erschienen

AS.ISM 3

Unter anderem enthalten ein Beitrag von uns:

No Peace with Sexism

Seit über einem Jahr gibt es in einer kleinen Stadt – mit einer überschaubaren linken Szene, in der sich die meisten persönlich kennen – immer wieder Konfrontationen im Zusammenhang mit dem „Nein heißt Nein“ – Plakat [vgl. as.ism1+2].
Die Vermutung liegt nahe, dass der Inhalt entweder nicht verstanden oder bewusst missachtet wird. Das geht dann vom Vorwurf der Lustfeindlichkeit bis zur aktiven Handlung, die sich durch den Abriss des Plakates zeigt. Anhand dieser und anderer Beispiele werden übliche Probleme in der Auseinandersetzung mit Sexismen und spezifische Aspekte in einem Milieu in welchem „man sich kennt“ deutlich. Es geht uns in diesem Text nicht um eine „Abrechnung“ mit Personen/Gruppen die sich hier evtl. wieder erkennen. Es geht uns um die Darstellung möglicher Konsequenzen einer antisexistischen Praxis bzw. darum, eine Sensibilität für sexistische Strukturen zu fördern.

(der ganze Beitrag…)

Der gesamte Reader beim Antisexismusbündnis Berlin:

  • einzelne Beiträge
  • komplett als pdf
  • Antisexistisch Rollen spielen

    Praktisch werden – Antisexistisch Rollen spielen
    Hier folgt nun unsere Workshop beschreibung:

    Wir wollen in diesem Workshop die Ohnmacht oder Ohnmachtsgefühle, die oftmals in sexistischen Alltagssituationen auftreten, in einem Rollenspiel mit euch durchspielen.
    Es soll um alltägliche Situationen gehen:
    Diese Situationen können zum Beispiel sexistische Sprüche auf einer Party sein oder Kommentare beim Spazieren durch die Stadt beinhalten, die zusammen simuliert und die darauf folgenden Reaktionen oder Nicht-Reaktionen „geprobt“ werden.
    So wollen wir einen möglichen Umgang und Ausweg aus solchen Situation finden.
    Dabei werden die Teilnehmenden nur in ihre eigene Rolle eingeweiht, gerade um den Überraschungsmoment mit zu simulieren.
    Im Anschluss daran wollen wir uns über das gespielt Erlebte austauschen, Reaktionen analysieren und unter Umständen eine weitere Runde spielen, die nun allen bekannt ist.
    Im Vorfeld werden wir mit allen Teilnehmenden einige Grundlagen des Workshops festhalten, auf die sich alle verlassen können.
    Die Teilnehmendenzahl ist nicht auf die Rollen begrenzt, sondern es soll auch Möglichkeit geben als Beobachter_in teilzunehmen.