Kein Burgfrieden in Eisenach!

Auch in diesem Jahr werden wieder antifaschistische und feministische Proteste gegen den Burschentag in Eisenach stattfinden. Aus Marburg organisieren wir einen Bus zur Demonstration nach Eisenach.
Buskarten gibt es ab sofort im Havanna8 oder im Antiquariat Roter Stern für 7,- Euro zu kaufen. Weitere Details zur Abfahrtzeit und Rückfahrt stehen auf den Buskarten.

Hier die Demo-Route als pdf zum ausdrucken. Weitere Hinweise findet ihr in unserem diesjährigen Demoleitfaden.

Mobilisierungsveranstaltung in Marburg am Dienstag, den 14.05. um 20.30h im Cafe am Grün

Aufruf zur Demonstration gegen den Burschentag am 24. Mai 2013 | 20 Uhr | Hauptbahnhof Eisenach

Vom 23. bis 26. Mai 2013 kommen die Burschen der Deutschen Burschenschaft aus Deutschland und Österreich wieder einmal in Eisenach zusammen. Wieder einmal, obwohl einiges gegen einen erneuten Burschentag in Eisenach sprach: Zwei Jahre linksradikalen Protestes, der die mediale und politische Öffentlichkeit auf die alljährlichen Umtriebe der DB lenkte und Burschen und Nazis entschlossen entgegentrat.
Burschen, die sich selbst scheinbar ins politische Aus manövrierten, mit der Diskussion um den „Arierparagraphen“, Naziverherrlichung und last but not least einer Spaltung, welche nur noch die reaktionärsten der reaktionären Kräfte im Dachverband beließ – getrost kann heute von der Deutschen Burschenschaft als einem faschistischen Haufen gesprochen werden.
Schließlich die Wahl einer neuen Oberbürgermeisterin, die eigentlich eine Abschaffung des Burschentages in Eisenach hätte nach sich ziehen sollen, hatte sich doch die Linkspartei in Thüringen bereits in den Jahren zuvor gegen das alljährliche Treffen der DB ausgesprochen.
Doch auf Eisenach und seine Bürger_innen ist verlass: Auch dieses Jahr findet wie gewohnt der Burschentag der DB an heiliger Stätte im Zeichen von Wartburg und Burschenschaftsdenkmal statt. Denn er ist eng mit dem touristisch vermarkteten Selbstverständnis Eisenachs und dessen besonderer Verankerung im deutsch-nationalen Mythos verknüpft. Weiter lesen

Infos gibt es hier oder auf gegenburschentage

Weitere Infos
- Film über die Demonstration im letzten Jahr: Filmpiraten
- Pressemitteilung: Bündnis kündigt Proteste an

Fantifa

Feministische Perspektiven antifaschistischer Politiken

Wir wollen auf das Buch Fantifa hinweisen, was neu erschienen ist. In diesem Buch könnt ihr auch unter anderem ein Interview über uns nach lesen.

Feministische Antifa oder Frauen-Antifa Gruppen entstanden in den frühen 1990er Jahren, meist als Reaktion auf einen fortgesetzten Sexismus in männlich dominierten Antifa-Zusammenhängen. Heute gibt es nur noch wenige solcher Fantifa-Gruppen und auch in der antifaschistischen „Geschichtsschreibung“ spielen sie kaum eine Rolle.
Das Buch „Fantifa. Feministische Perspektiven antifaschistischer Politik“ will das ändern. Es geht den Spuren nach, lässt Aktivistinnen zu Wort kommen, beleuchtet aktuelle feministische Antifa-Arbeit, erläutert inhaltliche Schwerpunkte, fragt nach, was aus Fantifa-Gruppen wurde, eröffnet einen Blick auf die Möglichkeiten männlicher antisexistischer Handlungsräume und diskutiert die fortgesetzte Notwendigkeit feministischer Perspektiven in antifaschistischer Politik.
Interviews mit Aktivistinnen werden ausführlich durch das Herausgeber_innenkollektiv eingeführt und durch Originaldokumente illustriert. Die vergangenen und aktuellen Debatten um Feminismus, Antisexismus und Antifaschismus sollen so zusammengebracht werden.

Das Buch bestellen könnt ihr hier

Nazikundgebung am 01.Mai in Frankfurt/Main verhindern

NEWS +++NEWS+++NEWS

- Dienstag, den 30.04: letzte Infos zur Nazikundgebung und Gegenaktionen in FFM, um 20.30h im Havanna8
- Zugabfahrtzeit vom Marburger Hbf am 01.Mai nach FFM: 08.49h (RE)
- Infotelefon/Demo Sanis: 01573-5335383
- EA: 0160-95657426
- Out of Action Teams: 01578-4346269
- Aufruf zur Sozialrevolutionären 01. Mai Demo

Am 1. Mai 2013 wollen Neo-Nazis aus ganz Deutschland unter dem Motto »Raus aus dem Euro—Gegen Euro und Großkapital« eine Kundgebung an der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main abhalten. Die Werbetrommeln rühren sie mit einer völkischen »Kritik« am Kapitalismus. Dies mit allem zu verhindern was notwendig ist, steht außer Frage, dennoch wäre es ein Trugschluss zu glauben, dass Antisemitismus, Homophobie und andere menschen­feind­liche Ideologien nur von Neo-Nazis vertreten werden. Es sind Ideologien, die nicht das Ge­gen­teil dieser vermeintlich ach so menschenfreundlichen Gesellschaft darstellen, sondern in ihr angelegt sind. Dementsprechend gehören sowohl diese Ideologien, als auch die sie reproduzierende Gesellschaft bekämpft. Weiter lesen im Aufruf

Gemeinsam mit den Genoss_innen Dissident und AG5 rufen wir zu einer gemeinsamen antifaschistischen Zuganfahrt am 01. Mai von Marburg nach Frankfurt auf. Die Abfahrtzeit wird in Kürze bekannt gegeben. Achtet auf weitere Infos!

Am Dienstag, den 16.04 um 20:30h findet eine Mobilisierungsveranstaltung gegen die Nazi Kundgebung in Frankfurt im Cafe am Grün statt. Davor wird es um 20:15h eine KüFa (Küche für Alle) geben.
Des Weiteren findet am 27.04. ein Aktionstraining mit Skills For Action statt, um 15h beim Radio RUM (Rudolf-Bultmann-Str. 2b) gehts los.

Bereitet euch in Kleingruppen gegen die Nazikundgebung vor – bildet Bezugsgruppen. Hier gibt es Tipps für eine Demo Vorbereitung. Ansonsten gilt bei Festnahmen: Aussageverweigerung und ruhigen Kopf bewahren.

Weitere Infos: Stürmisch Zeiten – Nazikundgebung verhindern – Befreite Gesellschaft erkämpfen

Auch 2013: Proteste gegen den Burschentag der DB

Am Wochenende vom 24.5 bis 26.5.2013 findet mal wieder der Tag der deutschen Burschenschaft in Eisenach statt. Auch dieses Mal wollen wir das Treiben nicht unkommentiert lassen und rufen daher wieder zu Gegenprotesten auf.

Demonstration: Freitag, 24.5.2013 | 20 Uhr | Eisenach

Achtet auf weitere Infos zur Anreise, inhaltliche Veranstaltungen in Marburg aber auch überregional!
Hier gibt es ein Bericht über die letztjährige Demo in Eisenach

Schöner feiern ohne Kackscheiße!

An dieser Stelle veröffentlichen wir unseren Flyer den wir auf Partys in und um Marburg verteilen wollen. Ein schöneres Layout seht ihr dann bei der nächsten Party.

Du willst eine gute Party?
Wir wollen eine gute Party!

Partys bieten leider allzu oft Sexist_innen eine Plattform und sind dementsprechend oft Schauplatz grenzüberschreitender Verhaltensweisen. Darauf haben wir keinen Bock! Wir wollen feiern.
Ohne Rumgemackere, ohne Grapscher, ohne lookistische Kacke, ohne rassistische und ohne sexistische Übergriffe, ohne Täterschutz!

Was bedeutet das konkret?

Wir wollen mit Menschen Spaß haben, die Bock auf einen respektvollen Umgang miteinander haben! Die ein „NEIN als ein NEIN“ anerkennen, egal wie es formuliert ist! (mehr…)

Diskussionsveranstaltung: Krise und Geschlecht

Wir laden ein zu einer Diskussionsveranstaltung mit der Basisgruppe Antifaschismus Bremen

„Die“ Krise ist seit mehreren Jahren in aller Munde. Mal wird sie als Krise des Immobilienmarktes, mal als Weltwirtschaftskrise, Bankenkrise oder zuletzt Euro- und Staatskrise betitelt. Nicht selten wird sie – auch in neoliberalen Kreisen – als Krise des Kapitalismus bezeichnet. Steckt das kapitalistische Gesellschafts- und Wirtschaftssystem tatsächlich selbst in einer Krise?
Wenn zudem noch – hier vor allem aus rechtskonservativen Kreisen – von einer Krise des Geschlechtermodells die Rede ist, stellt sich die Frage, ob diese gesellschaftliche Situation eine Chance für Veränderung darstellen könnte. Oder ist sie doch nur eine Phase und nach einer gewissen Zeit geht alles so weiter wie bisher?

„Der Kapitalismus ist tot, es lebe der Kapitalismus“?

Welche Auswirkungen die Krise hat, ist schon oft gefragt worden und auch aus einer linksradikalen Perspektive gab es schon viele Versuche diese Frage zu beantworten. Sicher ist, dass sie vor allem diejenigen besonders hart trifft, die sowieso schon nicht gut dastehen. Manchmal, jedoch deutlich seltener, wurde die Frage danach gestellt, ob diese Krise Frauen* besonders treffe.
Andere Betrachtungen der Krise verliefen in essentialistischen Diskursen. Es wurde diskutiert, ob vielleicht alles anders gelaufen wäre, wenn nicht die „Lehmann-Brothers“ Pleite gegangen wäre sondern die „Lehmann-Sisters“. Sprich: ob die Frauen* zugeschriebenen Eigenschaften einen positiveren weniger krisenhaften Einfluss auf den Kapitalismus gehabt hätten. Dass es sich hierbei um patriarchale, essentialistische und normierende Zuschreibungen von Eigenschaften handelt, wird insbesondere dann deutlich, wenn festgestellt wird, dass es die selben Zuschreibungen und Rollenentwürfe sind, die Frauen* angeblich prädestiniert für unbezahlte Reproduktionsarbeit machen. Festzuhalten bleibt aber, dass vor allem migrantische und alleinerziehende Frauen* maßgeblich von der Krise betroffen waren und sind. Allerdings muss auch beachtet werden, dass schon vor dem Beginn der Krise Frauen* innerhalb der Wirtschaft unterrepräsentiert waren. Zum Kapitalismus, wie wir ihn kennen, gehören zweifelsohne Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern, das Fehlen von Frauen* in Aufsichtsräten oder die Orientierung an klassischen „Frauen- oder Männerberufen“.
Die Krise führt nicht zu patriarchalen Zuständen, sondern ist Teil des Kapitalismus, der maßgeblich auf patriarchalen Herrschaftsverhältnissen beruht. Beispielsweise stellt die Hausarbeit, die überwiegend von Frauen* verrichtet wird, aus der Perspektive der Kapitalakkumulation keinen Mehrwert dar, ist aber von ihr abhängig.
Insofern sollte Ziel der Kritik sein, patriarchale und kapitalistische Verhältnisse zusammen zu denken und die Chance zu nutzen sie grundsätzlich infrage zu stellen.

Der Kapitalismus ist die Krise!

In der Betrachtung der Krise als Teil des Kapitalismus stellt sich die Frage, ob sich dennoch Strukturen verändern lassen können? Lassen sich patriarchale und kapitalistische Elemente, die in der Krise überdeutlich werden, anders thematisieren und infrage stellen?
Wir wollen mit der Diskussionsveranstaltung dazu beitragen androzentrische Diskurse aufzubrechen, in denen die patriarchale Strukturiertheit des Kapitalismus ins Abseits rückt und männliche Krisenbewältigungsstrategien nicht als solche benannt werden. Schließlich wollen wir mit euch und der Basisgruppe Antifa aus Bremen feministische Perspektiven auf die Krise diskutieren.

Das (*) soll ein Mittel der sprachlichen Darstellung aller sozialen Geschlechter und Geschlechtsidentitäten, auch jener abseits der gesellschaftlich hegemonialen Zweigeschlechtlichkeit sein, wobei es vor allem für die genannten und weitere mögliche Selbstbezeichnungen steht.

+++ Donnerstag, 14.03. um 19:30 Uhr im Havanna8 (Lahntor 2) +++

8. März antinationaler Frauen*kampftag

Rund um den 8. März finden in Marburg verschiedene Aktionen und Veranstaltungen statt:

*Freitag, 08.03.
- Frauen*demo um 17h Blochmannplatz, weitere Infos sowie Aufruf gibt es auf Pro Choice Marburg
- 20 Uhr Dokufilm „Audre Lorde – Die Berliner Jahre“ im Bettenhaus.

*Samstag, 09.03.
Am Samstag finden von 10-17 Uhr mehrere Vorträge und Workshops in der Waggonhalle statt. Themen werden sein „My body, my choice: Schwangerschaftsabbruch“ sowie Abtreibungsgegner_innen. Um 18 Uhr gibt es in der Alten Mensa Vokü. Abends findet im Havanna 8 ein riot-grrrl Konzert statt. Anschließend Party im Trauma.

*Sonntag, 10.03.
Am Sonntag um 14 Uhr gibt es zum Abschluss einen feministischen Stadtrundgang zu vergangenen und aktuellen feministischen Auseinandersetzungen und Orten in Marburg. Treffpunkt ist der untere Steinweg, bei den Pferde-Statuen.
Weitere Infos zum Programm gibt es hier.

Des Weiteren wollen wir auf ein Diskussionspaper zum 8. März (in Göttingen) von sub*way aus Göttingen verweisen: Paper: It hits you like a boomerang

Tag X plus 1 Demo

Solidarität mit dem räumungsbedrohten IvI in Frankfurt/Main

Am frühen morgen des 15.2.2013 fand die Gerichtsverhandlung gegen die erfundene GbR IvI statt. Die Verhandlung dauerte stolze fünfzehn Minuten und endete mit einem Versäumnisurteil gegen die nicht erschienene GbR, das eine sofortige Räumung des IvI ermöglicht. Das heißt eine Räumung des seit 2003 besetzten Hauses in Bockenheim ist ab jetzt täglich möglich. Für den Tag nach der Räumung wird zur einer Demo in Frankfurt aufgerufen. Weitere Infos hier und hier unsere Solidaritätsbekundung

Staatliche Repression ist alltäglich

Staatliche Repression ist alltäglich
Repression ist ein Herrschaftsinstrument und gehört zum Selbsterhaltungsprinzip eines Staates. Sie ist allgegenwärtig und betrifft diejenigen, die nicht den rechtsstaatlichen Normen entsprechen oder sich ihnen entgegen setzen. Ziel von Repression ist es Personen einzuschüchtern und sie zu disziplinieren. Das schließt unter anderem auch die ein, deren „Straftatbestand“ sich darin erschöpft, dass sie keinen deutschen Pass besitzen (sollen). Diese nach rechtsstaatlicher, nationalstaatlicher und rassistischer Logik für „illegal“ erklärten Menschen sind zahlreicher rassistischer Polizeigewalt- und -willkür ausgesetzt und dies meist ohne die Möglichkeit, sich Rechtshilfestrukturen zu bedienen.
Staatliche Repression verläuft auf unterschiedlichsten Ebenen und ist durch ihre rechtsstaatliches und oft gesellschaftlich akzeptiertes Auftreten nicht immer als solche zu erkennen bzw. entsprechend einzuordnen.

No Justice – No Peace…
Eine entscheidende Funktion staatlicher Repression ist die Abschreckung und Einschüchterung organisierter, linksradikaler, emanzipatorischer Zusammenhänge und Personen – nicht nur der direkt von ihr betroffenen, sondern ebenso aller, die sich gegen Unterdrückungs- und Herrschaftsverhältnisse wie Patriarchat, Kapitalismus oder Nation wehren (wollen).
Akteur_innen emanzipatorischer Politik sehen sich dementsprechend früher oder später mit staatlicher Repression konfrontiert und müssen sich dieser bewusst sein. Dabei bedient sie sich einer Vielzahl von Methoden: Es kommt zu Angriffen auf Einzelne und Projekte, deren Handlungen und Äußerungen sich gegen die herrschenden Verhältnisse richten, Vorkontrollen auf Demonstrationen, Demonstrationsverbote, E-mail- und Handyüberwachung, Kriminalisierung von Protest, Geldbußen, Androhung und Umsetzung von Gefängnisstrafen sind Ausdruck dieser staatlichen Gewalt.
Aufgrund der Alltäglichkeit und Aktualität solcher Erfahrungen finden wir es wichtig, dass Repression immer wieder thematisiert wird. Dass Linksradikale von Repression betroffen sind, ist keine neue Feststellung: Vielmehr wollen wir auf einen bewussten Umgang mit Repression hinweisen, um sich gegen den abgezielten Effekt der Ohnmacht und Handlungsunfähigkeit wehren zu können.

…fight the Police!
Um das eigene gewaltvolle Vorgehen zu legitimieren, greift der Staat unter anderem auf die Extremismustheorie zurück, um einen vermeintlichen Rand der Gesellschaft (rechts wie links) zu konstruieren, den es mit allen Mitteln zu bekämpfen gilt. Die Angst vor Knast und systematischer Überwachung soll dafür sorgen, dass sich linksemanzipatorisch Engagierte nicht mehr trauen sich zu organisieren oder es zu einer Entsolidarisierung kommt. Es ist wichtig Repression in der eigenen politischen Praxis zu berücksichtigen und Strukturen aufzubauen, um mögliche Ohnmachtsgefühle, Ängste und weitere repressive Konsequenzen aufzufangen. Dabei muss es den Staatsorganen und ihren Vertreter_innen so schwer wie möglich gemacht werden, linksemanzipatorische Strukturen zu durchschauen.

You´ll never walk alone!
Zur Unterstützung von Betroffenen existieren bereits diverse Organisationen, die unseren Support benötigen und wichtig für unsere Aktivitäten sind. Juristische Hilfe, sowohl präventive Beratung als auch Rechtsbeistand, bieten die Bunte Hilfe und Rote Hilfe an. Auch zu erwähnen sind Demo-Sanitäter_innen, deren Aufgabe die Erste Hilfe auf Demonstrationen, Camps oder ähnlichem ist.
Organisationen wie „Out of Action“ bieten vor allem Unterstützung,, die psychischen Belastungen repressiver Erlebnisse zu verarbeiten. Kesselungen auf Demos, Festnahmen und Hausdurchsuchungen können neben juristischen auch traumatisierende Folgen nach sich ziehen und sollten ernst genommen werden.
Hier sind ebenso Freund_innenkreise und die eigenen Strukturen gefordert.

Allen von derzeitiger Repression betroffenen Aktivist_innen wünschen wir Mut und Kraft sich nicht klein kriegen zu lassen! Passt auf euch und andere auf!

Lesetipps
www.campusantifa.blogsport.de/2012/09/20/fragment-zur-gewalt
www.rote-hilfe.de
„Wege durch die wüste“ – unrast-verlag 2007

lisa:2 [antifaschistische und antisexistische Gruppe]

Neuigkeiten

Bundesweite Hausdurchsuchungen
Am Mittwochmorgen wurden zeitgleich zehn Wohnungen von Pressefotografen in Frankfurt, Berlin, NRW, Baden-Württemberg und Brandenburg durchsucht. Im Zusammenhang mit der Antikapitalismus-Demo am 31. März 2012 in Frankfurt wurden Tausende Fotos mit oberrichterlichem Beschluss beschlagnahmt.
Pressemitteilung der Roten Hilfe Ffm zu den Hausdurchsuchungen: Bundesweite Hausdurchsuchungen – Angriff auf linken Journalismus
Weitere und wichtige Infos findet ihr auf antirep.march31

Autoritär, Elitär, Reaktionär
Aus Frankfurt/Main ist ein neuer empfehlenswerter Reader zur Verbindungskritik erschienen: Autoritär, Elitär, Reaktionär (online)
Desweiteren wurde auf linksunten.indymedia.org Nazi Burschenschafter aus Marburg geoutet: Nazi Outing-Artikel



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